Unsere Webseite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt die Seite für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Projekt

Ziel des Projekts

Ziel des Projekts ist es, sexuelle, physische und psychische Gewalt am Albertinum aufzuarbeiten. Das heißt, es geht um Aufdeckung von Gewalttaten im Internat und um die Vermittlung sowie bei Bedarf auch um die Entwicklung von hilfreichen Maßnahmen für die Betroffenen zur Verarbeitung von Gewalterfahrungen. 

Partizipativer Ansatz

Das Projekt folgt einem partizipativen Ansatz. Damit ist gemeint, dass das Projekt mit den Betroffenen gemeinsam gestaltet werden soll. Die Schilderungen ehemaliger Schüler über ihre Gewalterfahrungen im Internat und ihre Einschätzungen zu problemrelevanten Themen sind richtungsweisend für die abschließende Berichterstattung über die Ereignisse im Internat. Ebenso können die Betroffenen Impulse für die Entwicklung von Maßnahmen geben, die ihnen im Sinne der Entlastung oder Bearbeitung eigener Erfahrungen hilfreich sein können.

Leitung des Projekts

Mit der Projektleitung sind Prof. Dr. Claudia Bundschuh und Dr. Bettina Janssen beauftragt.
Sie arbeiteten bereits gemeinsam im Aufarbeitungsprojekt Collegium Josephinum Bad Münstereifel von Januar 2015 bis September 2017 im Auftrag des Erzbistums Köln (siehe hier).

Prof. Claudia Bundschuh ist Erziehungswissenschaftlerin mit langjähriger Praxis- und Forschungserfahrung im Problemfeld Vernachlässigung und Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, insbesondere sexualisierte Gewalt in Institutionen durch Fachkräfte der Sozialen Arbeit, der Gesundheitshilfe und anderer Professionen.

Dr. Bettina Janssen ist selbständige Rechtsanwältin und Mediatorin in Köln. Seit vielen Jahren ist sie mit der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch, psychischer und physischer Gewalt im institutionellen Bereich befasst.

Veröffentlichung von Erfahrungen und Ergebnissen

Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt. Die Ergebnisse sollen Spätsommer 2021 im Rahmen eines umfangreichen Projektberichts veröffentlicht werden, der die Schilderungen der ehemaligen Schüler aufgreift und anonymisiert offen legt

Qualitätssicherung

Zur Sicherstellung einer angemessenen Beachtung der Interessen der Betroffenen von Gewalt im Albertinum wird ein Lenkungsausschuss eingerichtet. Mitglieder des Lenkungsausschusses:

Vertreter der Betroffeneninteressen

Werner Schenk - ehemaliger Schüler des Internats unter Leitung des ersten Direktors

weiterer Vertreter der Betroffeneninteressen - ehemaliger Schüler unter Leitung des zweiten Direktors

N.N. - Vertreter der Betroffeneninteressen – ehemaliger Schüler unter Leitung des dritten Direktors

Projektleitung

Prof. Dr. Claudia Bundschuh - Erziehungswissenschaftlerin, Professorin für Pädagogik des Kindes- und Jugendalters

Dr. Bettina Janssen - Rechtsanwältin und Mediatorin

Vertretung der Wissenschaft

Dr. Jan Hofer - Entwicklungspsychologe

Dr. Helmut Peters - Kinderarzt (Neurologie) und Sozialpädiater, Menschenrechtsbeauftragter für die Landesärztekammer

Vertretung des Bistums Trier

Dorothee Bohr - Justiziarin i.R.

Judith Rupp - Pressesprecherin

Vertretung des öffentlichen Lebens

Lothar Schömann - Polizeipräsident a.D. (Vorsitz)