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Gewalt am Bischöflichen Internat Albertinum Gerolstein (Landkreis Vulkaneifel) – Aufarbeitung mit und für Betroffene

Austausch unter Betroffenen

Betroffene haben seit Beginn der Gespräche im Oktober 2019 gegenüber der Projektleitung immer wieder den Wunsch nach einem Austausch mit anderen Betroffenen geäußert. Bislang wurde eine Terminierung aufgrund der Covid19 Pandemie immer wieder verschoben. In der Hoffnung auf eine baldige Lockerung der Kontaktbeschränkungen soll nun jedoch die Planung der Treffen erfolgen. Die Treffen von Betroffenen der verschiedenen Dekaden werden zusammen mit den Vertretern der Betroffeneninteressen  der jeweiligen Dekade im Lenkungsausschuss des Aufarbeitungsprojekts organisiert und durchgeführt. Wenn Sie an einem solchen Treffen mit Ehemaligen Ihrer Dekade teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei 

  • Werner Schenk - ehemaliger Schüler des Internats unter Leitung von Direktor Karl Pfeiffer (1. Dekade) - mobil 0 152 36876496
  • Rainer Reimold - ehemaliger Schüler unter Leitung des Direktors Georg Jutz (2. Dekade) - mobil 0 176 54463591
  • Karl-Heinz Prinz ('Happy') - ehemaliger Schüler unter Leitung des Direktors Erwin Puhl (3. Dekade) - mobil 0 160 92330899

Verlängerung des Projekts aufgrund der Covid19-Pandemie

Wie zu Beginn des Jahres bereits angekündigt, musste die Durchführung von Gesprächen mit Betroffenen aufgrund der Covid19-Pandemie zeitweilig komplett ausgesetzt werden. Erst seit April 2021 konnten einige Gespräche wieder geführt werden. Um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, trotz der Pandemie am Projekt teilzunehmen, wurde im Lenkungsausschuss beschlossen, die Phase zur Durchführung von Gesprächen bis zum Juli 2021 zu verlängern.

Betroffene und Zeugen von Gewalt im Internat Albertinum sind weiterhin eingeladen, sich zu melden, wenn sie ein Gespräch mit uns führen möchten. Die Termine finden unter Wahrung der bekannten Abstands- und Sicherheitsvorkehrungen statt. 

Zur Interessenbekundung nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf unter info(at)albertinum-gerolstein.de oder mobil 0162-5363617

Die gesamte Projektlaufzeit verlängert sich damit um drei Monate bis zum Ende 2021.

Da das Projekt im Dezember 2021, das heißt in der Weihnachtzeit endet, ist die Veröffentlichung des Abschlussberichts und die Bekanntmachung der Projektergebnisse im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für den Januar 2022 geplant, so die Covid19-Pandemie eine solche Veranstaltung dann zulässt.

 


Zwischenbericht veröffentlicht

Ein Jahr nach Projektstart veröffentlichen wir am 21. Oktober 2020 den Zwischenbericht von Professorin Bundschuh zum Aufarbeitungsprojekt „Gewalt am Bischöflichen Internat Albertinum Gerolstein (Landkreis Vulkaneifel) – Aufarbeitung mit und für Betroffene“. Das Ziel des Projektes ist die Aufarbeitung körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt im Internat in der Zeit von 1946 bis zu dessen Auflösung 1983.

Mit dem Zwischenbericht möchten wir weitere Betroffene ermutigt werden, an der Aufarbeitung teilzunehmen und ihre Erfahrungen in das Projekt einzubringen.
Betroffene können sich dafür melden

  • per E-Mail unter info(at)albertinum-gerolstein.de,
  • per Telefon unter der Nummer 0162-5363617 oder
  • postalisch an Rechtsanwältin und Mediatorin Dr. Bettina Janssen, Mittelstraße 12-14 (Haus B), 50672 Köln.

– Aufarbeitung mit und für Betroffene –

Am 8. Juli 2019 hat Bischof Dr. Stephan Ackermann das Aufarbeitungsprojekt „Gewalt am bischöflichen Internat Albertinum Gerolstein (Landkreis Vulkaneifel) – Aufarbeitung mit und für Betroffene“ in Auftrag gegeben. Gegenstand des Projekts sind sowohl sexuelle als auch physische und psychische Gewalterfahrungen ehemaliger Schüler des Internats. Anlass sind Rückmeldungen von ehemaligen Schülern des seit Anfang der 1980er Jahre geschlossenen Internats zu Gewalterfahrungen durch Mitarbeitende des Albertinum.

Das Projekt startete mit einer Auftaktveranstaltung an der Universität Trier am Donnerstag, dem 31. Oktober 2019. Es ist bis Spätsommer 2021 angelegt.